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CraftLamp I – der Bau

Ein Projekt im Projekt

Das Briefing für diese Semesterarbeit lautete „Hacking Craft – Craft Hacking“.
Sieht man „Craft“ – „das Handwerk“ nicht als das teilweise dilettantische Herstellen von Hand, sondern aus dem Blickwinkel wie es Richard Senett* macht [und so wie ich es auch sehen will], so kann man Handwerk nicht „hacken“, da dies durch sein Wesen schon einem ständigen Hacking-Prozess unterliegt. Um das zu veranschaulichen habe ich dieses Projekt umgesetzt. Nach Möglichkeit nicht dilettantisch sondern mit bestem Wissen und meiner besten Handfertigkeit. In einem ersten Gedanken wollte ich auch die Leuchtmittel sowie die elektrischen Komponenten fertigen. Aufgrund des Zeitrahmens wurde jedoch dann darauf verzichtet. Die Esse für den Aluguss wurde für Holzkohlebetrieb in einem Griller konstruiert. Der Gusssand wurde aus ausgesiebtem Flusssand mit einer Zugabe von 10% Bentonit (gemahlenes Vulkangestein) hergestellt. Das Gussmodell wurde im 3D-Drucker erzeugt, der Lampenfuß aus Aluminium gedrückt, die Lampenfassung aus Messing galvanisch vernickelt usw. … Die Frage stellt sich jetzt, wo war mein Hack? Versuchen Sie diese Lampe als Handwerker gewerblich zu produzieren…, fragen Sie mal bei der Interessenvertretung nach, welches Gewerbe Sie anmelden sollen und ob Sie es ausüben dürfen… und wie Sie eine Betriebsstättenerlaubnis dafür bekommen…
Den ästhetischen und gestalterischen Zugang zu dem entstandenen Objekt finden sie unter Craft-Lamp II.
*(2008) Handwerk. 5.Aufl., Berlin: Berlin Verlag

Uni-Projekt

BA 4. Semester

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