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Concept Aichwiesen

Entwurf eines Mehrparteienhauses zwischen Bauhaus und Gründerzeit. Ein individueller Gestaltungsauftrag, bei dem Funktion, Ästhetik und bauliche Realität in Einklang gebracht wurden. Das Ergebnis ist ein flexibel anpassbarer Entwurf, der klassische Proportionen mit moderner Klarheit verbindet.

Entwurf eines Wohnhauses im Spannungsfeld zwischen Bauhaus und Gründerzeit:

Kontext & Ausgangslage:

Dieses Projekt entstand als individueller Gestaltungsauftrag für einen langjährigen Freund.
Ziel war die Konzeption eines Mehrparteienhauses, das sowohl seine funktionale Anforderungen als auch ästhetische Vorstellungen erfüllt – angesiedelt zwischen der klaren Formsprache des Bauhauses und den Details der Gründerzeitarchitektur. Trotz mehrerer vorangegangener Planungsversuche durch Architekten konnte der Wunsch des Bauherrn bis dahin nicht zufriedenstellend umgesetzt werden.

Herausforderung & Rahmenbedingungen:

Der Entwurf sollte eine Vielzahl an spezifischen Anforderungen erfüllen:

  • Effiziente Raumausnutzung auf einem begrenzten Grundstück
  • Separate Erschließung jeder Etage über ein innenliegendes Stiegenhaus
  • Integration eines Lifts
  • Je ein Stellplatz pro Wohneinheit im Untergeschoß
  • Erhalt einer bestehenden Garage auf der Südseite

Darüber hinaus sollte der Entwurf möglichst anschlussfähig für eine spätere normgerechte Einreichplanung sein – unter Berücksichtigung gängiger Bautechniken und gesetzlicher Vorgaben.

Gestalterischer & planerischer Ansatz:

Der Entwurf wurde in 3D mittels Rhino entwickelt – inklusive Layouts der einzelnen Geschossebenen als eingebettete 2D-Zeichnungen. Ein physisches Architekturmodell im Maßstab 1:100 ergänzt die digitale Ausarbeitung und diente als wichtiges Werkzeug zur räumlichen Prüfung. Das Gelände wurde passgenau im 3D-Druck gefertigt und bildet die Basis für die aufgesetzten Baukörper aus Karton.
Diese sind verschraubt und lassen sich einzeln entnehmen oder bei Bedarf anpassen – was das Modell nicht nur anschaulich, sondern auch flexibel nutzbar macht.

Die Formensprache interpretiert die Klarheit moderner Architektur mit subtilen Rückgriffen auf klassizistische Proportionen. Materialität und Volumetrie wurden so gestaltet, dass sowohl architektonische Integrität als auch zukünftige Umsetzbarkeit gewährleistet sind.

Ergebnis & Einordnung:

Mit dem finalen Entwurf konnte nicht nur die gestalterische Vision des Bauherrn erfüllt, sondern auch ein funktional durchdachtes, ausbaufähiges Konzept geliefert werden.
Die positive Rückmeldung diverser Baufirmen im Zuge der Auschreibung, sowie die große Zufriedenheit des Auftraggebers unterstreichen die Relevanz des Entwurfs.
Das Projekt zeigt exemplarisch, wie sich gestalterisches Denken – auch außerhalb klassischer Berufsgrenzen – sinnvoll in komplexe Planungsprozesse einbringen lässt.

Die gestalterischen Aspekte und Erläuterungen dazu finden sich in der Bildserie.

Freier Gestaltungsauftrag

Fokus: Architektur

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